Es gibt zwei Sachen, bei denen ich ziemlich schnell schlecht gelaunt bin. Erstens wenn ich hunger habe und zweitens wenn ich müde bin (ja, wie ein kleines Baby). Dementsprechend ängstlich war ich letzte Woche, als ich erfahren hab, dass ich diese Woche Nachtschicht habe. Meine erste Nachtschicht in meinem Leben. Ich habe ja bereits schon einmal versucht 24h lang wach zu bleiben und bin kläglich nach 23h gescheitert. Aus diesem Grund hab ich meine Kollegin auch gleich mal drauf aufmerksam gemacht, dass ich ab 2Uhr nachts wohl nicht mehr zu gebrauchen bin. Der Montagabend kam und ich bin auf Arbeit gefahren. Und schneller als ich dachte waren 8h Arbeitszeit vorbei. Und von Müdigkeit keine Spur. Naja wenn man mal von einem kleinen Tief zwischen 3 und 4 absieht. Ich fühl mich besser, als wenn ich Frühschicht habe. Der einzige Nachteil. Ich seh meinen Mann nur 2 h am Tag und die verschläft er mit viel Pech auch noch, weil er zeitiger auf Arbeit geht und damit gar nicht klar kommt.
Vor meiner ersten Nachtschicht hatte ich noch ein Verlobungsshooting mit Eva und Julian. Geplant war eigentlich, dass Shooting im Schaugarten Schwante zu machen. Der Ort an dem Julian Eva einen Heiratsantrag gemacht hat. Aber leider hat es bei Eva und Julian am Morgen so stark geregnet, dass wir dann doch lieber auf den Botanischen Garten und seine Gewächshäuser ausgewichen sind. Als wir dann Nachtmittag zum Botanischen Garten gefahren sind, war nichts mehr von Regen zu sehen. Ganz im Gegenteil, die Sonne hat geschienen und wir konnten alle Bilder draußen machen. Ich freu mich wirklich schon auf die Hochzeit von Eva und Julian im Juli. Wenn das genauso lustig wird, wie das Verlobungsshooting, dann steht dem ganzen gar nichts mehr im Wege.



























